• Baurealisation
  • Liegenschaftsverwaltung
  • Unternehmensberatung
  • Rechtsberatung
  • Treuhand
Gretler & Partner AG
Gretler & Partner AG

Die Gretler & Partner AG zählt zu den renommierten Anbietern von Immobilien- und Unternehmensdiensten in der Deutschschweiz und im benachbarten Ausland. Fokussiert auf den Immobilienbereich werden Dienstleitungen wie Baurealisation, Liegenschaftsverwaltung, Treuhand und Rechtsberatung angeboten.

  • Softwareentwicklung
  • Grafik & Webdesign
  • Marketing / SEO
  • Domainreseller
  • Schulungen
gretler intermedia GmbH
gretler intermedia GmbH - Internetagentur und Softwareentwicklung

Die gretler intermedia GmbH realisiert webbasierte Software, Schnittstellen und Webseiten, die E-Business-Prozesse in Unternehmen unterstützen. Die Kundenbetreuung umfasst ganzheitliches Marketing mit Beratung, Strategieentwicklung, Werbung und Design für ein einheitliches Erscheinungsbild.

Tipps

Web 2.0 Projekte

Online-Communities, Webbasierte Software, Schnittstellen und Internetauftritte

Haben Sie den Aufbau oder Erweiterung eines Portals oder Online Community geplant? Oder kommt Ihr Portal an seine Leistungsgrenzen? Dann kontaktieren Sie uns. Wir beraten Sie gerne und unterstützen Sie bei der Realisierung.

Domainregistrierung

Kostengünstige DNS Services und Domainregistrierungen,
-verwaltung und TLD-Strategie

Mit einem Leistungsspektrum von über 240 internationalen Top Level Domains (TLD) gehört gretler intermedia zu den wenigen Domaingrosshändlern, die Ihnen alle Leistungen aus einer Hand anbieten.

Wir bieten Ihnen die Aufnahme Ihrer DNS Einträge auf unseren Nameservern.

ots-News: Politik

Chef der Deutsch-Ungarischen Gesellschaft kritisiert Stimmungsmache gegen Ungarn / "Kein Salutieren vor Regenbogenflagge"

23.06.2021 | 01:00 Uhr | Ressort: politik | Quelle: Presseportal


Berlin/München (ots) - Der Vorsitzende der Deutsch-Ungarischen Gesellschaft, der FDP-Politiker Gerhard Papke, kritisiert in dem Streit um die von der Uefa untersagte Beleuchtung des Münchner EM-Stadions in Regenbogenfarben eine einseitige Stimmungsmache gegen Ungarn. "Das Ganze war nicht geplant als allgemeine Aktion für Diversität und Liberalität, sondern als politische Demonstration gegen Ungarn", sagte Papke in einem Interview mit dem Tagesspiegel (Mittwoch). "Und damit hätte man die Ungarn vor der Weltöffentlichkeit entwürdigt und bloßgestellt." Sei das jetzt die neue Form deutscher Gastfreundschaft?, fragte Papke.

"Viele, die Ungarn Homophobie vorwerfen, kennen scheinbar die Sachlage überhaupt nicht", meinte der frühere FDP-Fraktionschef im nordrhein-westfälischen Landtag. "Es gibt in Ungarn das Institut der eingetragenen gleichgeschlechtlichen Partnerschaft, ähnlich wie in Deutschland. Schwule und Lesben können in Ungarn sicher leben, ganz im Gegenteil zu vielen islamischen Ländern, wo Frauenrechte und Homosexuelle nichts gelten." Es empört ihn, "dass die deutsche Politik dort immer kuscht, aber die Ungarn als unsere Gäste jetzt auf die öffentliche Anklagebank gesetzt werden".

Was die aktuelle Gesetzgebung angehe, so gehe es dort ja nicht um Einschränkungen für erwachsene Homosexuelle, sondern darum, wie weit die Elternrechte und die Sexualaufklärung in der Schule gehe, sagte Papke mit Blick auf vergangene Woche beschlossene Gesetz, dass Sexualkunde-Inhalte verbietet, die von der heterosexuellen Lebensweise abweichen.

"Kein kultivierter Mensch kann ernsthaft dagegen sein, dass Schwule und Lesben so leben dürfen, wie sie es wollen", betonte Papke. "Aber es kann auch nicht sein, dass jetzt alle Leute ständig vor der Regenbogenflagge salutieren müssen. Mit ihr verbindet sich inzwischen ein Machtanspruch, dem auch einmal Grenzen zu setzen sind. In der Politik traut sich das aber kaum noch jemand."

Mit Blick auf Austrittsforderungen gegen ihn aus der FDP sagte Papke: "Ich war über Jahrzehnte ein enger Weggefährte von Guido Westerwelle und habe ihn auch öffentlich immer verteidigt, wenn er angegriffen wurde. Mir muss keiner erklären, was Liberalität ist." Mit Blick auf die nächste Fußball-WM in Katar sei die Messlatte mit der Aktion sehr hoch gelegt worden: "Ich bin sehr gespannt, ob man, wenn die Weltmeisterschaft in einem wirtschaftlich einflussreichen Land gespielt wird, wo Homosexuelle wirklich verfolgt und unterdrückt werden, den Mut hat, mit einer Kampagne ein starkes Signal für Frauenrechte und Diversität zu setzen." Es wäre blamabel, wenn der Heldenmut verschwände, wenn man nicht gerade ein kleines Land wie Ungarn zu Gast habe.

Online hier: https://www.tagesspiegel.de/politik/beleuchtungs-affaere-mit-ungarn-kann-nicht-sein-dass-jetzt-alle-vor-der-regenbogenflagge-salutieren-muessen/27311910.html

Rückfragen richten Sie bitte an:

Der Tagesspiegel, Newsroom, Telefon 030-29021-14909

Pressekontakt:

Der Tagesspiegel
Chefin vom Dienst
Patricia Wolf
Telefon: 030-29021 14013
E-Mail: cvd@tagesspiegel.de

Original-Content von: Der Tagesspiegel, übermittelt durch news aktuell