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Gretler & Partner AG
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Die Gretler & Partner AG zählt zu den renommierten Anbietern von Immobilien- und Unternehmensdiensten in der Deutschschweiz und im benachbarten Ausland. Fokussiert auf den Immobilienbereich werden Dienstleitungen wie Baurealisation, Liegenschaftsverwaltung, Treuhand und Rechtsberatung angeboten.

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gretler intermedia GmbH - Internetagentur und Softwareentwicklung

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Relevanz von Emotionaler Intelligenz steigt durch Automatisierung rasant (FOTO)

23.10.2019 | 10:47 Uhr | Ressort: Wirtschaft | Quelle: Presseportal

emotionalintelligence-infographic.jpgRelevanz von Emotionaler Intelligenz steigt durch Automatisierung rasant / Infographic Emotional Intelligence Report / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/16952 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Capgemini"

Berlin (ots) -

Deutsche Unternehmen liegen bei Trainingsangebot zu Emotionaler
Intelligenz über dem internationalen Durchschnitt

Neue Technologien automatisieren in der Geschäftswelt mehr und
mehr herkömmliche Tätigkeiten und Routineaufgaben. Bei
Führungskräften wie auch betroffenen Mitarbeitern reift daher die
Erkenntnis, dass Emotionale Intelligenz - und damit Fähigkeiten wie
Selbstreflexion, Selbstmanagement, soziales Bewusstsein und
Beziehungsmanagement - eine Kernkompetenz für den Erfolg im digitalen
Zeitalter ist.

Die Nachfrage nach Emotionaler Intelligenz (EI) wird international
in den nächsten drei bis fünf Jahren um das Sechsfache steigen - in
Deutschland um das Fünffache. Die Rekrutierungs-Prozesse und
Trainings sind in diesem Punkt allerdings noch nicht auf der Höhe der
Zeit. Dies führt dazu, dass viele Unternehmen nicht von den positiven
Effekten Emotionaler Intelligenz auf Mitarbeiterzufriedenheit,
Umsatzgenerierung, Fluktuation und Kostensenkungen profitieren
können. Zu diesem Schluss kommt die Studie "Emotional Intelligence -
the essential skillset for the age of AI" des Capgemini Research
Institutes.

Emotionale Intelligenz wird zum Must-have

Da Routineaufgaben automatisiert werden, legen Unternehmen
besonderen Wert auf EI-Fähigkeiten wie Selbstreflexion,
Beziehungsmanagement und Kommunikationsgeschick. 76 Prozent der
Führungskräfte global und 72 Prozent in Deutschland sagten im Rahmen
der Studie, dass die Mitarbeiter ihre EI ausbauen müssen, damit sie
auch für kunden- und personenbezogenere Rollen geeignet sind.
Ebenfalls 76 Prozent der Führungskräfte global und 72 Prozent in
Deutschland meinten, dies sei nötig, damit sie Aufgaben übernehmen
können, die nicht automatisierbare EI-Fähigkeiten wie
Empathieempfinden, Einflussnahme und Teamarbeit erfordern.

Im globalen Durchschnitt glauben 61 Prozent - in Deutschland
jedoch nur 45 Prozent - der befragten Führungskräfte, dass Emotionale
Intelligenz in den nächsten ein bis fünf Jahren zu einer
Must-have-Fähigkeit wird. Von den Mitarbeitern ohne Führungsaufgaben
glauben dies 41 Prozent global und 32 Prozent in Deutschland.
Insgesamt sagten 83 Prozent der Unternehmen, dass eine hochgradig
emotional intelligente Mitarbeiterschaft in den kommenden Jahren eine
Grundvoraussetzung für Erfolg sein wird.

"Unternehmen ist zunehmend bewusst, dass sie die Kompetenzen von
Mitarbeitern mit ausgeprägter Emotionaler Intelligenz brauchen.
Allerdings bewegen sie sich nicht schnell genug, um angemessen in sie
zu investieren", sagt Claudia Crummenerl, Global Practice Lead People
and Organization bei Capgemini Invent. "Mit der Automatisierung von
Routineaufgaben steigt die Nachfrage nach Emotionaler Intelligenz -
und wir sehen, wie sehr Unternehmen von einer emotional intelligenten
Mitarbeiterschaft profitieren. Die Erfahrung der dabei
erfolgreichsten Unternehmen zeigt, dass Unternehmen die EI in den
Bereichen Rekrutierung, Training und Kultur priorisieren müssen, um
ein krisenresistentes Team in einer sich wandelnden Welt aufzubauen."

Mitarbeiter in Sorge vor Automatisierungseffekten

Der Anteil der Mitarbeiter insgesamt, die glauben, dass ihre
Fähigkeiten durch Automatisierung und KI überflüssig sind oder
werden, ist in den letzten zwei Jahren um 10 Prozentpunkte gestiegen.
Der Anteil der Mitarbeiter, die glauben, dass ihre Fähigkeiten
bereits überflüssig sind oder es innerhalb der nächsten drei Jahren
werden, ist international von 30 auf 39 Prozent gestiegen. In
Deutschland liegt er bei 31 Prozent. Darüber hinaus ist der Anteil
der Millennials, die mit dieser Entwicklung rechnen, von 40 auf 50
Prozent gestiegen. Offensichtlich kennen Millennials die Auswirkungen
von Automatisierung und KI und sind immer stärker beunruhigt, weil
sie davon ausgehen, dass ein Großteil der Automatisierungseffekte sie
treffen wird.

Unternehmen mit emotional intelligenter Belegschaft profitieren

Unternehmen, die über Mitarbeiter mit hoher Emotionaler
Intelligenz verfügen, genießen erhebliche Vorteile: Im Durchschnitt
haben 60 Prozent der befragten Unternehmen international höhere
Gewinne von mehr als 20 Prozent durch ihre Mitarbeiter, die eine hohe
EI zeigen. Zu den wichtigsten quantitativen Vorteilen gehören eine
gesteigerte Produktivität, eine höhere Mitarbeiterzufriedenheit und
ein wachsender Marktanteil. Die Studie schätzt, dass Unternehmen, die
nachhaltig in EI investieren, einen Return on Investment zwischen dem
2,2- und 4,4-Fachen erzielen, wenn man die Auswirkungen auf Umsatz,
Produktivität, Kosten und Fluktuation einkalkuliert.

Personalprozesse entsprechen nicht dem digitalen Zeitalter

Während 75 Prozent der Unternehmen angeben, dass sie die
EI-Fähigkeiten ihrer Mitarbeiter entwickeln können, tut ein weitaus
geringerer Anteil etwas dafür, um dieses Ziel zu erreichen: Nur 42
Prozent der Unternehmen international und 46 Prozent in Deutschland
bieten entprechende Trainings für Senior-Management und
Führungskräfte an. Für das mittlere Management tun dies international
lediglich 32 Prozent, in Deutschland dagegen erneut 46 Prozent.
Mitarbeiter ohne Führungsverantwortung erhalten international nur bei
17 Prozent der Unternehmen Trainings in Emotionaler Intelligenz, in
Deutschland immerhin bei 31 Prozent der Unternehmen.

"Denken Sie an die mathematischen Fähigkeiten: Jeder von uns wird
mit einer Grundbegabung geboren, um mit Mathematik zu arbeiten. Wenn
wir uns aber in der Schule nicht mit Themen wie Algebra befassen,
haben wir nur geringe Fähigkeiten, Variablen und Gleichungen
eigenständig zu handhaben. In ähnlicher Weise kann hinsichtlich der
Emotionalen Intelligenz ein gewisses Maß an Unterricht und
Unterstützung hilfreich sein. Wir können uns Kenntnisse auf diesem
Gebiet aneignen und unsere Intelligenz so erfolgreicher einsetzen",
sagt John Mayer, Professor für Psychologie an der Universität von New
Hampshire.

Obwohl Mitarbeiter ohne Führungsaufgaben mit der höchsten
Wahrscheinlichkeit von der Automatisierung betroffen sein werden,
achten weniger als 40 Prozent der Unternehmen im Einstellungsprozess
auf EIFähigkeiten oder beziehen sie bei der Bewertung ihrer
bestehenden Mitarbeiter mit ein.

Die Studienautoren kommen zu dem Schluss, dass Unternehmen EI in
ihr Mitarbeiter-Management integrieren und sowohl Bottom-up- als auch
Top-down-Ansätze verfolgen müssen, um durch Veränderungen bestehender
Prozesse eine Belegschaft mit hoher EI aufzubauen. Unternehmen müssen
auch eine Kultur entwickeln, die EI wertschätzt und nach
kontinuierlicher Verbesserung strebt. Die Studie hebt vier
Schlüsselbereiche hervor, auf die sich Unternehmen konzentrieren
sollten, um eine Belegschaft mit stark ausgeprägter Emotionaler
Intelligenz aufzubauen:

- Umbau bestehender Lernprogramme zur Integration von EI und
Verfügbarkeit für alle Mitarbeiter
- Modifizierung der Rekrutierungsprozesse, um die Bewertung der EI
zu ermöglichen
- Berücksichtigung von EI bei Beförderungen und der Entlohnung des
Personals
- Einsatz von Technologie und Daten zum Aufbau einer EI-Kultur

Die Studie steht hier zum Download für Sie bereit:
www.capgemini.com/de-de/research/emotionale-intelligenz

Methodik der Studie

Für die Studie wurden im August und September 2019 relevante
Personengruppen befragt: 750 Führungskräfte großer Unternehmen aus
den Bereichen Konsumgüter und Handel, Retail Banking und
Versicherungen, Automotive und Versorgungsunternehmen sowie 1.500
Mitarbeiter aus diesen Sektoren. Zusätzlich wurden tiefergehende
Interviews mit mehreren Branchenexperten geführt.

Über das Capgemini Research Institute

Das Capgemini Research Institute ist Capgeminis hauseigener
Think-Tank in digitalen Angelegenheiten. Das Institut veröffentlicht
Forschungsarbeiten über den Einfluss digitaler Technologien auf große
Unternehmen. Das Team greift dabei auf das weltweite Netzwerk von
Capgemini-Experten zurück und arbeitet eng mit akademischen und
technologischen Partnern zusammen. Das Institut hat Forschungszentren
in Großbritannien, Indien und den USA.

Mehr unter www.capgemini.com/researchinstitute

Über Capgemini

Capgemini ist einer der weltweit führenden Anbieter von
Management- und IT-Beratung, Technologie-Services und Digitaler
Transformation. Als ein Wegbereiter für Innovation unterstützt das
Unternehmen seine Kunden bei deren komplexen Herausforderungen rund
um Cloud, Digital und Plattformen. Auf dem Fundament von 50 Jahren
Erfahrung und umfangreichem branchenspezifischen Know-how hilft
Capgemini seinen Kunden, ihre Geschäftsziele zu erreichen. Hierfür
steht ein komplettes Leistungsspektrum von der Strategieentwicklung
bis zum Geschäftsbetrieb zur Verfügung. Capgemini ist überzeugt
davon, dass der geschäftliche Wert von Technologie durch Menschen
entsteht. Die Gruppe ist ein multikulturelles Unternehmen mit über
200.000 Mitarbeitern in mehr als 40 Ländern, das 2018 einen Umsatz
von 13,2 Milliarden Euro erwirtschaftet hat.

Mehr unter www.capgemini.com/de. People matter, results count.



Pressekontakt
Capgemini:
Kora Alice Lejko
Tel.: +49 151 4025-1298
E-Mail: kora-alice.lejko@capgemini.com
www.twitter.com/CapgeminiDE

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