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Absa Africa Financial Markets Index: Zeichen des Fortschritts inmitten regionaler Wirtschaftsschwäche

11.10.2018 | 16:46 Uhr | Ressort: Wirtschaft | Quelle: Presseportal


London (ots/PRNewswire) -

Botswana, Kenia und Nigeria haben sich im Absa Africa Financial
Markets Index, dem afrikanischen Finanzmarktindex, der vom Official
Monetary and Financial Institutions Forum, dem offiziellen Forum der
Geld- und Finanzinstitute, erstellt wird, nach oben bewegt, und
Südafrika bleibt in der Spitzenposition, unterstützt von einer
starken Finanzmarktinfrastruktur und einem robusten rechtlichen
Rahmen. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung Südafrikas hat sich im
vergangenen Jahr jedoch verschlechtert. Vor allem steht das Land im
Index nicht mehr an der Spitze aller sechs Säulen, wie es 2017 der
Fall war, nachdem es von Kenia beim "Zugang zu Devisen" und von
Nigeria in den Bereichen "Markttransparenz, steuerliches und
regulatorisches Umfeld" überholt worden ist. Nigeria ist neu zu den
Top Fünf hinzugekommen, zumal Namibia in diesem Jahr vom vierten auf
den sechsten Platz zurückgefallen ist.

Die fünf am höchsten platzierten Finanzmärkte laut dem Index des
Jahres 2018 sind: Südafrika, das in der Spitzenposition bleibt;
Botswana, das im vergangenen Jahr vom dritten auf den zweiten Platz
aufgestiegen ist; Kenia, das sich dank seines verbesserten Zugangs zu
Devisen zwei Plätze verbessert hat; Mauritius, das vom zweiten Platz
des vergangenen Jahres auf den vierten Platz zurückfiel; und Nigeria,
aufgrund der Verbesserung seiner administrativen Effizienz und der
steuerlichen Anreize, die das regulatorische Umfeld des Landes
angekurbelt haben.

Jetzt in seinem zweiten Jahr, ist der Index ein führender
Indikator für die Attraktivität der afrikanischen Finanzmärkte und
wird von Staatsbehörden, Investoren und Vermögensverwaltern auf der
ganzen Welt herangezogen. "Die zweite Auflage des Absa Africa
Financial Markets Index lenkt die Aufmerksamkeit auf die
beträchtlichen Investitionsmöglichkeiten und das ungenutzte
Marktpotenzial von Ländern auf dem ganzen Kontinent", sagt Akinwumi
Adesina, Präsident der Afrikanischen Entwicklungsbank, in einem
Vorwort zu dem Bericht.

"Die Entwicklung gut regulierter, tiefgreifender und liquider
Finanzmärkte ist eine Hauptpriorität, die ganz oben auf der
afrikanischen Entwicklungsagenda stehen sollte. Der Index ermöglicht
eine intensive Debatte über die Reife und Zugänglichkeit der
afrikanischen Finanzmärkte. Es ist ein wichtiger Beitrag, der
politische Entscheidungsträger, Investoren, Regulierungsbehörden und
andere Marktteilnehmer dabei unterstützt, die Bereiche und
Initiativen zu identifizieren, die zu den bedeutendsten
Verbesserungen führen werden", sagt Maria Ramos, Chief Executive
Officer der Absa Group.

"Es ist ermutigend zu sehen, welche Fortschritte die afrikanischen
Länder in vielen Bereichen gemacht haben, um die Effizienz ihrer
Kapitalmärkte zu verbessern", sagt David Marsh, Chairman von OMFIF.
"Allerdings bleibt in Bezug auf die Robustheit der Marktinfrastruktur
und der regulatorischen Rahmenbedingungen in ganz Afrika noch viel
mehr zu tun, und wir freuen uns darauf, die Fortschritte von Jahr zu
Jahr zu verfolgen."

Die diesjährige Ausgabe erweitert die Berichterstattung auf drei
weitere Länder - Angola, Kamerun und Senegal - und legt besonderen
Wert auf Maßnahmen zur Verbesserung des Marktwachstums,
einschließlich der finanziellen Eingliederung und Fortbildung der
Investoren. Die Länder zeigen Fortschritte dank politischer
Maßnahmen, die die Entwicklung der Finanzmärkte auf dem gesamten
Kontinent unterstützen. Südafrikas "Twin Peaks"-Strategie zur
Verbesserung der Finanzregulierung und Mosambiks
"Entwicklungsstrategie für den Finanzsektor" zeichnen sich unter den
im vergangenen Jahr eingeführten Rahmenbedingungen besonders aus.
Solche Initiativen haben die Leistung für den Index insgesamt
angekurbelt.

Die größte Bereich, in dem Verbesserungen nötig sind, ist auf dem
gesamten Kontinent nach wie vor die "Kapazität der lokalen
Investoren". Mit Ausnahme der fünf besten Volkswirtschaften haben die
übrigen Länder in dieser Spalte im Durchschnitt nur eine Punktzahl
von 22 aus 100 erreicht. Umfrageteilnehmer betonten, dass fehlendes
Wissen und mangelnde Expertise der Treuhänder von Rentenfonds und
anderer Vermögenseigentümer die Entwicklung neuer Finanzprodukte
behindern, indem sie ihre Nachfrage nach ausgeklügelteren
Vermögenswerten und Strategien zur Diversifizierung der Renditen
verringern. Der Index zeigt auch, dass Verbesserungen der
Marktinfrastruktur und der regulatorischen Rahmenbedingungen die
Leistung der Länder, die in der Mitte des Indexes angesiedelt sind,
in den kommenden Jahren ankurbeln könnten.

Die 20 einbezogenen Volkswirtschaften sind: Angola, Botswana,
Kamerun, Ägypten, Äthiopien, Ghana, Elfenbeinküste, Kenia, Mauritius,
Marokko, Mosambik, Namibia, Nigeria, Ruanda, Senegal, Seychellen,
Südafrika, Tansania, Uganda und Sambia. Der Index bietet ein
Instrumentarium für Länder, die eine finanzielle Infrastruktur
aufbauen wollen, indem sie ihre jährlichen Fortschritte in diesen
sechs Spalten verfolgen: Markttiefe, Zugang zu Devisen, steuerliches
und regulatorisches Umfeld und Markttransparenz, die Kapazität der
lokalen Investoren, makroökonomische Möglichkeiten und die
Durchsetzbarkeit von Finanzverträgen, Nebenpositionen und
Insolvenzrahmen.

Der Index kann hier eingesehen werden:
https://thinktank.omfif.org/afmi2018

Weitere Informationen zu OMFIF finden Sie unter:
http://www.omfif.org

Weitere Informationen über die Absa Group Limited finden Sie
unter: http://www.absa.africa



Pressekontakt:
OMFIF
Stefan Berci
Communications Manager
Stefan.berci@omfif.org
+44(0)207-856-2401
Absa Group
Karena Crerar
Communications Manager
Karena.Crerar@absa.co.za
+27(0)11-895-7753

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